Kombinationsleistung

Die Kombinationsleistung: Ambulante Geldleistung & ambulante Sachleistung

Von einer Kombileistung spricht man bei einer Kombination aus ambulanter Geldleistung und ambulanter Sachleistung/ Pflegesachleistung. Sprich man bezieht Pflegesachleistungen durch einen Pflegedienst, verbraucht jedoch nicht die gesammte Summe des Pflegegrads. Dies ist möglich um die Pflege optimal auf die individuellen Bedürfnisse des einzelnen abzustimmen. Wenn eine Kombileistung bezogen wird, bedeutet dies, dass sich das Pflegegeld in diesem Maß vermindert, in dem der Wert der Pflegesachleistungen zunimmt. 

        

 Ein Rechenbeispiel: 

 Ein Pflegebedürftiger mit dem Pflegegrad 2 macht 
 mit einem  Pflegedienst einen Vertrag überbestimmte 
 welche vom Pflegedienst übernommen  werden sollen: 
 Für die morgentliche Grundpflege die der Pflege- 
 bedürftige beziehen will, veranschlagt der Dienst ambulante 
 Sachleistungen in Höhe von 500 € im Monat.  
 
 Diese entspricht einer Prozentzahl von 72,6 Prozent 
 der Pflegesachleistung. Diese beträgt für den Pflegegrad 2 
 insgesammt 689 €. Das heißt, ihr  
 pflegebedürftiger Angehöriger hat zusätzlich zu dem Anteil an 
 der ambulanten Pflegesachleistung noch einen Anspruch auf  
 27,4 Prozent des Pflegegelds. Bei Pflegegrad 2 beträgt 
 das Pflegegeld bzw. die ambulante Geldleistung 316 € im 
 Monat. 27,4 Prozent dieses Pflegegelds sind 86,58 € im Monat.  
 
 Der Pflegebedürftige erhält somit insgesammt 586,58 € im 
 Monat für seine Pflege, wobei ihm 86,58 € davon von der 
 Pflegeversicherung zukommen. die er seinen  
 Angehörigen geben kann, um deren Aufwand zu kompensieren.